Der 13. Versuch

10. August 2010

ICC25 (12/12)
Mit guter Laune und hohen Erwartungen, die aus den Erfahrungen vergangener Woche genährt wurden, standen wir gestern erneut dem Lichkönig Arthas gegenüber. Wieder beendeten Valkyren und Entweihungen unsere Anstrengungen. Diese ernüchternden Bemühungen um Fortschritte frustrierten uns zunehmend, auch wenn folgender O-Ton die Stimmung etwas auflockerte:
Ingo: Und nun ganz vorsichtig.
Maik: Ich bin immer vorsichtig! Sonst hätte ich schon 10 Kinder!
Ingo: Von wievielen Müttern?
Jonas: 11…
Der Abend neigte sich dem Ende, ohne dass wir die kleinen Fehler, die zu totalen Ausfällen führten, abstellen konnten. Es war um 22.45 Uhr, als der „last try“ angesagt wurde – der 13. Versuch.

Phase 1 und die Zwischenphase gelangen ohne Verluste … in der Phase 2 starben keine Leute im Entweihen … ein paar wurden von Valkyren in den Tod getragen … endlich die zweite Zwischenphase … Kampfrausch weckte Kräfte … zum ersten Mal an diesem Abend Phase 3 … Tote – einige … mehrere! … zuviele? … gar endlos zogen sich die Prozente hin … bei 25% fällt plötzlich ein wutentbrannter Arthas einen Tank … der andere Tank stellt sich Arthas an seiner statt … der 1. Tank wird wiederbelebt … der 2. Tank fällt … der Erste ist zur Stelle … Wiederbelebung des 2. … weitermachen … immer weiter … 13% … 12% … 11% … dann war es tatsächlich geschehen: die magischen 10% waren erreicht.
Man kann irgendwie nicht genau bestimmen, was es mit diesem „last try“ auf sich hat. Eigentlich müsste dem Raid nach vielen resignierenden Versuchen die Konzentration fehlen und trotzdem wurde für diesen 13. (letzten) Versuch ausreichend Leistung abgerufen.
Mit dieser Freude und höchster Erleichterung, die aus der Erfahrung des vergangenen Abends stammen, können wir nun die hard modes der Eiskronenzitadelle angehen.

LK25

Das Gildentreffen 2010

26. Juli 2010

Aus der Sicht eines Opfers

GT2010

Wie jedes Jahr so begann der Anreisetag Freitag mit (zu) früh aufstehen. Nach erholsamen 1,5 Stunden Schlaf packte ich noch die letzten Dinge, nahm noch ein kleines Frühstück zu mir und machte mich dann auf den Weg zu meinem ersten Etappenziel: Maik. Zu seiner Überraschung fand ich mich auch einigermaßen pünktlich bei ihm ein. Nach einem kurzen Aufenthalt sammelten wir noch Simon ein und schon ging es geleitet vom Tomtom in den Naturpark Thüringer Schiefergebirge-Obere Saale (im Weiteren „ Das Niemandsland“ genannt). Die etwa 350 km lange Route stimmte uns optimisch, am Nachmittag einzutreffen. Es kam ganz anders.

Bei Sonnenschein, der hier und da durch ein paar Wolken unterbrochen wurde, schwatzten wir munter über dies und das. Dann nickte ich ob der kurzen Nacht ein. Ich befand mich noch im betäubten Halbschlaf, als ich das Gespräch auf den Vordersitzen zu verstehen versuchte. Das Navi hatte uns mit verwirrenden Angaben über noch nicht existierenden Straßen im Stich gelassen. Zeit für den ersten Kontakt mit Einheimischen. In einer Werkstatt fand Maik wieder Orientierung bei einem vernetzten Mechaniker. Während Maik wieder zurück zum Auto stapfte konnte man im Gesicht des Einheimischen lesen: „Ihr werdet schon sehen, ihr naiven Fremden“. Es wurde dunkler, Regenwolken nahmen den gesamten Himmel in Besitz und dann begann es zu regnen. Bei Sicht 0 auf der Autobahn trieb Maik sein Fahrzeug immer weiter ins Niemandsland. Anonyme Lichter an einer grauen Wand aus Wasser gaben uns das Gefühl: wir sind nicht allein. Irgendwann verließen wir die Autobahn. Das Navi hatte unser Ziel wieder gefunden und Moni wurde per SMS benachrichtigt: noch 40 km. Es wurden lange 40 km. Zeit für das Besorgen von Proviant. Wir durchquerten viele Ortschaften bis wir auf eine Gelegenheit stießen. Maik steuerte einen Netto oder wie es auf traditional local heißt: Näddöh an. Nass aber voll beladen wurde das letzte Stück des Weges in Angriff genommen. Sklavisch folgten wir den Befehlen des Navi. „In 300m links abbiegen“ forderte es uns auf, nur war die Straße gesperrt und wir konnten nicht dort lang. Viele Kilometer Umweg und einige Minuten später, in denen das Navi zur Umkehr mahnte, fand es wieder einen Weg. Die Umgebung veränderte sich, wir verließen die Zivilisation. Kaskaden von Wasser machten unser Auto zu einem Boot, welches verloren durch bewaldete Täler und Berge schipperte. Jede Sekunde erwartete man einen Anhalter in einem dunklen Regenmantel am Straßenrand stehen zu sehen, der verirrten Reisenden auflauert, um sie in die Wälder zu verschleppen und unter nie gehörten Schreien dahin zu metzeln. Aber wir trafen auf zwei Gestalten, die in reflektierenden Regenmänteln vor einem Wagen mit kreisenden blauen Lichtern uns zwangen, einen anderen Weg zu nehmen als uns das Navi vorschrieb. Entnervt fügten wir uns dem Schicksal. Maik steurte seinen Wagen durch Orte, in denen selten Platz für zwei sich begegnenden Autos war. Die letzten Kilometer zogen sich lang dahin, dass man meinen könnte, sie würden nie enden. Dann hatten wir tatsächlich unser Ziel erreicht. Da stand auch Moni mit einem Regenschirm am Straßenrand oder war es nur ein Trugbild, dem ich zuwinkte. Wir wendeten und fanden endlich nach beinahe 7 Stunden die alte Schule, den Ort unseres Gildentreffens.

Im strömenden Regen entluden wir unser Gefährt und konnten nun alle anderen begrüßen. Es waren bekannte wie unbekannte Gesichter unter ihnen, die meisten schon gut dabei, mit Alkohol die Anreise vergessen zu machen. Grillgut schenkte schlappen Schiffsführern neue Kräfte. Und wie jedes Jahr so war auch wieder in diesem oft zu hören: „Den hab ich mir aber ganz anders vorgestell“. Genau das macht ein Gildentreffen aus: einst gemachte Vorstellungen über Bord zu werfen und sie durch realen Bezug zu ersetzen. Bier und Rum lösten die Stimmung und die Zungen. So plauderten wir den Abend und diskutierten in der Nacht. Manche versuchten vergebens die Alkoholvorräte zu vernichten, was zum Verlust der Sprechfähigkeit und zum säuerlichen Aromatisieren von Tür und Teppich führte. Bis zu den Morgenstunden schaffte es niemand und um 3 Uhr war es still in der alten Schule. Nach einem kurzen nicht erholsamen Schläfchen und einer nicht unbedingt erfrischenden Dusche ging man den Samstag an. Langsam machte sich Hunger breit und um halb 10 fehlte vom Organisator Rene jede Spur. So machten sich Moni, Marco und meine Wenigkeit auf den Weg, alles für ein zünftiges Frühstück zu besorgen. Nach dem sättigendem Frühstück tröpfelte der Tag mit einem Schwätzchen hier und einem Pläuschchen dort dahin. Nachzügler trafen ein, Nickerchen zollten Schlafmängel Tribut und Kartenspiele sorgten für Kurzweil. Eine Tischtennisplatte und ein Kicker befanden sich im Keller und halfen, Platz für massig Grillgut zu schaffen. Alle wurden beim mehrstündigen Abendessen satt und griffen alsbald zu Mixgetränken, Cola und natürlich Bier.

An diesem zweiten Abend unterhielt uns das beliebte wie gehasste Promispiel, bei dem jedem Mitspieler ein Klebezettel auf die Stirn getackert wurde, auf dem ein mit Ja/Nein-Fragen zu erratender Name stand. Ob Nostradamus oder Miss Piggy zu erfragen war, Gnade wurde nicht gezeigt. Die einen spielten Skat, die anderen quatschten – jeder hatte seinen Spaß. So gingen die Stunden dahin, Müdigkeit machte sich breit. So vernahm man in der zweiten Nacht wieder Schnarchen, auch wenn man gar nicht schlafen konnte.

Aufbruch- (Flucht-)stimmung machte sich am nächsten Morgen breit. Die Spuren der letzten beiden Tage wurden beseitigt und Abschied von den wachen Morgenmenschen genommen. Wieder ging ein zu kurzes Gildentreffen zu Ende. Wieder mit dem Schwur: Im nächsten Jahr kein Niemandsland.

Rubinsanktum 25: Halions Ende

13. Juli 2010

Das Rubinsanktum ist noch nicht lange offen und schon tummeln sich viele Gruppen in ihm. Auch wir haben gestern Abend die Gelegenheit genutzt, mit 25 Unsterblichen das rote Heiligtum zu besuchen.
Es gibt drei Unterbosse sowie patroullierende und wachende Gruppen von Drachkins. Wir hatten unsere Schwierigkeiten mit dem Trash, was uns hier und da aufgehalten hat. Baltharus, General Zarithrian und Saviana Ragefire waren aufgrund von Erfahrungen aus diversen 10ern schnell aus dem Weg geräumt.
Halion war aber schon etwas komplexer. Das erste Problem war bald ausgemacht: der Zwielichtschnitter. Dieser tödliche Strahl und das sichere Positionieren ihm gegenüber galt es zu beherrschen. Als dies immer besser klappte, wurde ein weiteres Problem deutlich. Das Ausbalancieren von gemachtem und erhaltenem Schaden war nun unsere Aufgabe. Wir machten Fortschritte und endlich funktionierte Movement und Schadensregulierung. Halion hatte nichts mehr entgegen zu setzen und fiel.

Halion25

Eiskronenzitadelle: Letzte Barriere vor dem Königsthron ist gefallen

19. Mai 2010

ICC25 (11/12)
Letzten Montagabend zogen 25 Recken von immortalis in die Eiskronenzitadelle, um einen, zumindest in der 25er Version, noch unbekannten Flügel anzugehen. Die Frostschwingenhallen waren schon durch unsere Zehnergruppen nicht unbekannt, und so standen wir nicht unvorbereitet bei Valithria Traumwandler und versuchten, sie zu befreien. Nach kurzer Absprache stürzten wir uns in das Unterfangen. Es verlief reibungslos und Valithria konnte gerettet werden.

Valithria25

Ermutigt durch den schnellen Erfolg begaben wir uns zu Sindragosa. Auch dieser Encounter war für uns in der 25-Mann-Fassung noch Neuland. Schnell wurde klar, dass die Luftphase nicht so einfach wie angenommen war. Die Positionierung der fünf Eisgräber war für unsere Truppe ein ums andere Mal Grund für Tode oder auch sogar für Wipes. Nach und nach spielte sich jenes Positionieren aber ein und die Verluste wurden geringer. Nun wurde die letzte Phase zu einem Problem, genauer waren es der enorme Schaden und die vielen Verluste, die es in den Griff zu bekommen galten.
Es war schon beinahe Ende unseres Raidabends, als die Versuche das Ende Sindragosas verheißen ließen. Und tatsächlich gerieten wir schlussendlich vollzählig in die letzte Phase. Durch Kampfrausch verstärkt und sich an die Taktik haltend gaben die Unsterblichen Sindragosa den Rest. Zwar war der Schaden von dem Drachen zuviel für einige, jedoch auch unser Schaden war ausreichend und die Frostschwingenhallen waren frei von Drachen. Einige mussten wieder ins Leben zurück geholt werden, aber das letzte Hindernis vor der letzten Herausforderung – dem Lichkönig – war beiseite geschafft worden.

Sindragosa25II

Mit Arthas schlugen sich schon unsere drei 10er Gruppen herum. Eine hatte damit schon vor längerer Zeit Erfolg und ist bereits munter dabei, die harten Modi der Bosse zu meistern. Hier sind nur noch die drei Schwersten: Professor Seuchenmord, Sindragosa und Arthas unerledigt. Eine weitere Gruppe dürfte es bald geschafft haben, zum ersten Mal den Lichkönig gestürzt zu haben. Und eine Dritte fängt gerade an, sich mit ihm bekannt zu machen.

Eiskronenzitadelle 25: Blutkönigin besiegt

11. Mai 2010

ICC25 (9/12)
Nach fünf erfolglosen Versuchen konnten wir die Blutkönigin Lana’thel endlich bezwingen und die noch unerledigten Encounter auf drei reduzieren.
Der gestrige Abend begann flott und man sich sah schnell dem Rat der Blutprinzen gegenüber. Im letzten Raid noch gleich beim ersten Versuch erledigt, so war es gestern eine Ansammlung allerlei verschiedener Fehler. Mal explodierte eine kinetische Bombe, mal kippte der Tank von Keleseth um und dann verstarb der Tank beim Pull. Der sechste Versuch war fehlerfrei und die Blutprinzen waren nicht mehr.
Die Blutkönigin Lana’thel erfordert einen wachen Geist, weil man auf ihre Spezialattacken schnell reagieren muss. So starb mal der 2. Tank durch den Blutspiegel oder ein mit der Essenz vergiftetes Gruppenmitglied schaffte es nicht rechtzeitig, einen anderen im rasenden Blutdurst zu beißen. Ein weiteres Mal wurde versehentlich gepullt oder dunkle Blutgeschosse sorgten für Verluste. Jedoch brachten die Versuche Gewöhnung und flinke Beine, wenn der Pakt der Sinistren drei Gruppenmitglieder zusammenführen sollte oder Schwärmende Schatten einen Einzelnen zur Wand traben ließen.
Im sechsten Try war es dann soweit, alles schien zu klappen. Eine Frage konnten wir noch nicht beantworten: reicht der Schaden bevor die Blutkönigin von Zorn gepackt den Raid zerlegt? Es war eine Punktlandung, im gleichen Moment, in dem sie wütend den Tank niederstreckte, tat auch sie ihren letzten Atemzug. Die Blutrote Halle war damit leer und wir können uns demnächst in die Frostschwingenhallen wagen.

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Eiskronenzitadelle 25: Das Ende des Rates

15. April 2010

ICC25 (8/12)
Im zweiten Aufeinandertreffen mit dem Rat des Blutes ist es uns am gestrigen Abend gelungen, ihm ein Ende zu setzen.
Der Weg bis zum Rat des Blutes war etwas zäh; wir hatten immer mal wieder kleine Unterbrechungen, die den Verlauf etwas zerfahren wirken ließen. Obgleich jedoch alle sieben Bosse vor dem Rat gleich im ersten Versuch zu Boden gingen. Aber wir standen dann endlich doch vor den Prinzen Keleseth, Taldaram und Valanar. Durch die Erfahrungen aus den Zehnerraids sowie aus der letzten Woche wussten wir, was bei den Spezialfähigkeiten von Valanar Schockvortex und kinetische Bombe zu tun war, nur Taldarams Feuerball löschte immer wieder wegen Nichtbeachtung oder Unkenntnis eine handvoll Spieler aus. Erst als eine genauere Erklärung erfolgte, bekamen wir die Situation eines beschworenen Feuerballes in den Griff und die Prinzen waren nicht mehr.
Nächste Woche soll es nun der Königin genauso ergehen.

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Eiskronenzitadelle 10: Der König ist tot – es lebe der König

12. April 2010

ICC10 (12/12)
Endlich haben wir nach vielen Stunden des Übens den Lichkönig bezwingen können. Nach sechs erfolglosen Versuchen kam ein sehr guter Siebenter.
Bereits in der Vorwoche konnten wir uns ein wenig bei Arthas, dem Lichkönig, einspielen. Wir hatten 3 Spieler dabei, die ihn zum ersten Mal zu Gesicht bekommen hatten und so verwundert es nicht sehr, dass wir unsere Schwierigkeiten hatten. Gestern Abend fanden wir uns mit verlängerter ID an seinem Thron wieder ein. Geprägt waren nahezu alle Tries von Lags, die bei einzelnen Spieler auftraten, sodass wir nicht nur den Boss und seine vielen Fähigkeiten zu Gegnern hatten, sondern auch eigene Leistungseinbußen.
Phase 1 und die erste Übergangsphase liefen auf Anhieb sehr gut, nur in der zweiten Phase bekamen wir noch keinen Rhythmus zu den Spezialfähigkeiten Entweihen, Val’kyren und Seelenernter. Dies klappte aber nach und nach immer besser und wir hatten es dann auch mal mit den Geistern der Phase drei zu tun.
Im siebten Versuch war es wieder so weit und die letzten vierzig Prozent von Arthas lagen vor uns. Wir versuchten immer viel Abstand zueinander zu halten, damit das Entweihen nicht noch zu einem Problem wurde. Langsam aber stetig nahmen Prozentzahlen des Lebens von Arthas ab. Das Spotten nach dem Seelenernten lief perfekt und dann waren es nur noch 15%. Ein Heiler kippte um. 13%. Ein Tank und ein Damagedealer gingen zu Boden. 10%. Wipe. Nein, es war kein Wipe, es das erwartete Event, bei dem dem Raid das Zeitliche segnete.
Alle wurden wiederbelebt und das Schaulaufen begann. Plötzlich bekam ein Unsterblicher einen Disconnect bei 5%. Nun hieß es, den Schaden zu stoppen und sich zu gedulden. Just in dem Moment, in dem der Lichkönig starb, waren wir wieder komplett.
Jetzt warten die heroischen Bosskämpfe auf uns.

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Eiskronenzitadelle 25: Seuchenmord endlich ein Ende gesetzt

1. April 2010

ICC25 (7/12)
Unser 25er Raidabend stand in den letzten Wochen immer im Zeichen des Probierens. Wir probierten, den Professor Seuchenmord zu töten. Nicht zuletzt sondern gerade wegen Höllschreis Kriegshymne, die uns ganz deutlich einen Schub gab, ist es uns nun endlich gelungen, den Professor Seuchenmord zu legen.
Nicht vollzählig aber mit viel Antrieb begannen wir den Abend und schlachteten uns durch “Trash” und Bosse. Alles ging sehr viel schneller, vielleicht auch wegen weniger Lags, die uns in den Wochen davor immer arg störten. Es war nichteinmal die Hälfte des Raidabends um, da standen wir vor Seuchenmord. Die Taktik war von allen Unsterblichen mittlerweile verinnerlicht worden, obgleich es immer noch eines Hinweises auf die “Flummis” bedurfte, denen nicht jeder gewillt war auszuweichen. Im zweiten Versuch gelangen die Phasenwechsel perfekt und dann ging der Professor in Phase 3 über. Die Tankrotation klappte und die Heilung reichte. Auch mit dem Buff, der jedem schon sehr nützte, war es immer noch ein Kampf, der “sich-bewegen-können” erforderte. An diesem Abend reichten unsere verstärkten Anstrengungen und wir konnten uns einem neuen Ziel widmen.
Der Rat des Blutes galt es auszulöschen. Sehr viel anders als im 10er Modus sind die Blutprinzen nicht, aber es mangelte noch an Abstimmung und richtiger Reaktion. Aus diesem Grunde trennten uns noch 4% von einem weiteren Firstkill.
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Eiskronenzitadelle 10: Sindragosa verstummt

15. Februar 2010

ICC10 (11/12)
Mit viel Zeit ausgestattet stürmten zehn Recken von immortalis durch die Eiskronenzitadelle.  Die ersten vier Bosse konnten uns nicht bremsen und auch die Seuchenwerke sowie die Blutrote Halle waren schnell von Bossen geleert.  Valithria Traumwandler musste auch nicht lange auf ihre Rettung warten und dann standen wir vor der letztens unerledigten Aufgabe:  Sindragosa.
Die Erkenntnisse aus der vorausgegangenen Begegnung mit diesem schwatzhaften Vieh nutzend machten wir uns ans Werk.  In den ersten Versuchen gab es noch einzelne Verluste, die den Erfolg vereitelten.  Die dritte Phase dieses Encounters ist auch die kniffligste. Der Schaden auf die Eisgräber war noch zu gering, und als jener erhöht wurde, bekamen wir auch den Rest des Kampfes in den Griff.  Dann war der Drache endlich still. Somit konnten wir auch die Frostschwingenhallen hinter uns lassen und stiegen zum Frostthron auf.
Den restlichen Abend verbrachten wir mit der letzten Herausforderung der Eiskronenzitadelle -- dem Lich König.  Allerdings war es schon spät und die Konzentration schon nicht mehr die beste,  so dass wir ein ernsthaftes Herangehen auf ein anderes Mal verlegten.

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Eiskronenzitadelle: Fortschritte

11. Februar 2010

ICC25 (6/12)
Am gestrigen Abend nahmen wir uns vor, endlich einmal wieder einen firstkill zu bewerkstelligen. Dies gelang uns auch vortrefflich.
Die ersten vier Bosse waren wie gewohnt kaum ein Hindernis. Und so standen wir schon bald vor Modermiene. Hochmotiviert und gut vorbereitet machten wir uns ans Werk. Die Lebenspunkte des Monsters purzelten und sein Ende nahte. Der Kampf dauerte schon sehr lange und die ersten Verluste dünnten unsere Reihen aus. Aber ohne in Hektik zu verfallen wurden das verbleibende Leben Modermienes immer weniger. Ohne den Raid in Gefahr eines Wipes zu bringen, fiel er letztlich einfach um. First try – first kill.

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Ermutigt durch diesen Erfolg war daraufhin Fauldarm an der Reihe. Der erste Versuch ging in die Hose, weil einer der ersten Sporenträger einen Disconnect hatte. Jedoch war der Zweite eine verdammt enge Geschichte. Kurz vor dem Enrage kippte ein Großteil des Raids um, dessen Spieler nun nur noch auf den Lebensbalken starrten. Immer weniger waren vorhanden, um Fauldarm den Rest zu geben. 0,4% … 0,3% … 0,2% … und Ende, der Kampf war verloren. Durch diesen „Beinahe“-Erfolg aus dem Tritt gebracht vergingen einige Versuche bis irgendwann die Konzentration wieder da war. Schaden und Heilung reichten, das Bewegen und Tanken funktionierten und es schien schon beinahe leicht, dass ohne einen einzigen Toten Fauldarm besiegt wurde.Die zwei Versuche beim Professor waren ob der späten Stunde nur zum Schnuppern gedacht.

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Simon (Reapor) durfte sich zusätzlich mit einer Questbelohnung nämlich der Schattenschneide belohnen.

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ICC10 (10/12)
Schon am Sonntagabend waren zehn Recken von immortalis in der Zitadelle unterwegs, um einen Blick auf die erst kürzlich freigeschalteten Bossencounter werfen zu können. 9 Bosse waren zügig besiegt und man fand sich bei Valithria Traumwandler wieder. Dieser Drache steht ausnahmsweise auf unserer Seite und so galt es, sein Leben aufzufüllen anstatt es ihm zu nehmen. Nach einer gewissen Einspielzeit klappte das Zusammenspiel immer besser. Die Strategie, mithilfe eines hochgestackten Buffs gepaart mit Kampfrausch Valithria zu heilen, ging auf. Valithria war gerettet und wir wieder ein Stück weiter.

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